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Quinoa aus Norddeutschland - Eine andere Welt ist möglich

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Kaffee, Kakao, Quinoa. Viele der Lebensmittel, die wir täglich konsumieren, stammen nicht aus Deutschland, ja nicht einmal aus Europa. Und trotzdem: Es gibt keinen Tag, an dem das Supermarkt-Regal leer stehtdavor ein verstaubtes Vorhängeschild mit der Aufschrift "Leider nicht verfügbar: Wird momentan im Herkunftsland benötigt.". 

Realität ist jedoch, dass diese Lebensmittel eben doch oft zu den Grundnahrungsmitteln ihrer Herkunftsländer gehören, und dort ganze Bevölkerungen ernähren. Der westliche Hunger auf Bananen, Reis oder Schokolade verursacht nicht nur täglich absurde Transportwege von den Feldern ferner Länder bis auf unseren Teller, sondern beeinflussen die Ernährung der Menschen vor Ort. So zum Beispiel ist es bei dem beliebt gewordenen "Superfood" Quinoa. In den letzten zehn Jahren ist das bis dahin außerhalb von Südamerika weitgehend unbekannte Lebensmittel so beliebt geworden, dass sich der Preis verdreifacht hatIn den Andenregionen Südamerikas gilt Quinoa bereits seit tausenden von Jahren als Grundnahrungsmittel, ähnlich wie Reis im asiatischen Raum: Jetzt können Einheimische sich aufgrund des Preises oft keinen Quinoa mehr leisten und müssen auf andere Nahrungsmittel zurückgreifen.  

Und das ist nur eine Folge der wachsenden Nachfrage nach Quinoa in westlichen Ländern wie Deutschland. Durch den vermehrten, quasi pausenlosen Anbau von Quinoa auf den Ackerflächen kann sich der Boden nur schlecht erholen und verarmt an Nährstoffen. Zusätzlich haben die südamerikanischen Bauern und Bäuerinnen nichts von dem Boom, sie verdienen trotz vermehrter Produktion nur geringfügig mehr als zuvor am Quinoa Anbau.  

Eine regionale Ernährung ist deshalb nicht nur für die Umwelt oft die bessere Wahl, sondern häufig auch aus moralischer Sicht. Und Ja, Quinoa ist nicht ohne Grund ein "Superfood"Es enthält zahlreiche wichtige Aminosäuren und ungesättigte Fettsäuren, außerdem eine hohe Menge an Mineralstoffen und stellt eine gute Eiweißquelle für Veganer dar. Wie wäre es also, wenn wir weder auf Quinoa verzichten müssten, noch den Menschen anderer Länder ihrer Lebensmittel berauben? Das geht tatsächlich, und wir bieten es bereits in unserem Shop an: biologisch angebauter Quinoa aus Norddeutschland! Dort hat sich einer unserer ErzeugerBohlsener Mühlemit mehreren Landwirten zusammengetan um das Projekt deutscher Quinoa erfolgreich umzusetzen. Und es funktioniert: Die Pflanze ist robust gegen das norddeutsche Wetter und der Boden profitiert von einem abwechslungsreichen Anbau. 

Wir glauben, dass solche Perspektiven in der Zukunft immer mehr möglich sind und dass wir diese nutzen und unterstützen sollten. Probiert es selbst aus und tragt was dazu bei, dass die Welt fairer wird, durch einen sinnvolleren und trotzdem abwechslungsreichen Konsum.  

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